Da mutmaßt Harald Söll vom Bund Naturschutz doch in der Tagespresse, dass die Stadt Teublitz vielleicht doch noch in Sachen höchst umstrittenes Gewerbegebiet an der A93 ihr Ziel erreicht. Wird vielleicht diese etwas flott geäußerte Ansicht über einen möglichen erfolgreichen Zieleinlauf der Kommune, nach heutigen Stand, nicht doch auch bedenklich stimmen?
Wer nicht voll an sich selbst glaubt, der hat vielleicht schon verloren! Da ändert auch nichts, dass sich Söll vorher auch völlig gegensätzlich äußerte. „Fisch oder Fleisch,“ das ist hier die Frage.
Und da kann man bei Söll wohl auch noch vieles anderes vermuten, wie man dann wohl auch die Sachlage deuten will oder kann. Man kann wohl mit Recht vermuten, dass ein Bund Naturschutz schützenswerte Waldgebiete und Feuchtgebiete, mit schützenswerter Fauna und Flora, auch in Zukunft schützen will und wird. Und dabei auch gegenteilige Bemühungen wohl nicht als erfolgreich ansieht. Weil, das heißt, dass man an dem eigenen Ziel wohl auch zweifeln kann, was nicht gerade als Erfolg führend für die eigenen Ziele ist.
Mag man nun dies oder das glauben, der Bund Naturschutz hat es sich wohl aufgrund seiner vielen großen Verdienste um den Naturschutz nicht verdient, aufgrund zweifelhafter Aussagen von einem Mitglied des BN im Städtedreieck vielleicht in Frage gestellt zu werden.
Das wäre ein Unrecht, das man nicht dulden sollte!
Eine Richtigstellung von den übergeordneten Stellen des Bund Naturschutzes wäre hier wohl auch mal angebracht. ODER?
Wie klar und wenig irreführend ist hier im Gegensatz zu dem Harald Söll die maßgebliche Aussage des Christian Stiersdorfer, des Waldbeauftragten des Bundes für Vogelschutz. Dieser setzt sich, nach wie vor, kämpferisch ein für den vollen Erhalt des fraglichen, schützenwerten Wald- und Wassergebiets und ist gegen die Planung und Errichtung eines dortigen wohl mehr oder weniger sinnlosen Gewerbegebietes. Diesem Gewerbe-gebiert soll ein schützens-werter Wald mit einer überaus schützenswerten Fauna und Flora wohl nur aus schnödem Gewinnstreben heraus geopfert werden.
Und was wird wohl aus der wunderschönen Erholungslandschaft des „Eselweihergebiet“, wenn diesem die reichhaltige Wasserzufuhr aus den Feuchtgebieten aus den höheren Lagen fehlen wird? Nun, die Frösche dort dürften wohl schon aufgrund der hochbeamtlichen Verlautbarungen der Stadt zu Teublitz zum geplanten hochmodernen Gewerbegebiet schon auf ihren bereits gepackten Rucksäcken sitzen. Die beamtlichen Schriften für die geschätzte Öffentlichkeit wurden wohl verfasst nach den Erkenntnissen des sprach- und schriftgelehrten hochamtlichen Sprechers der Stadt Teublitz, dem Thomas Stegerer, die da lauten: SORGFALT GEHT VOR -SCHNELLIGKEIT/ Wir BENÖTIGEN EINEN Niet- und NAGELFESTEN PLAN!
Gilt wohl für das hochnotpeinlich wichtige Gewerbegebiet. Weil, was man halt braucht, das braucht man halt!
Song‘s!
Und wo das Recht auch mal zu Unrecht werden kann, dann kann Widerstand auch mal zum Bürgerrecht werden!
Song‘s!
Und wo man gesunde wertvolle Wälder städtisch in Gewerbegebiete umfunktioniert, da regiert man allermeist völlig ungeniert.
Song‘s!
Es grüßet gar sackrisch
Euer Bönedückt Hannückl
