SCHWANDORF/LINDENLOHE (sr). Es ist nicht der Sprint, sondern die Langstrecke, in der sich die Qualität einer Klinik und der dort vorherrschenden Patientenzufriedenheit zeigen. Hier beweist sich die Asklepios Klinik Lindenlohe u.a. im Bereich Endoprothetik und speziell bei Kniegelenk-Totalendoprothesen als ausgewiesener Marathonspezialist.

Dass man als Fachklinik bundesweit als ausgezeichnete Adresse gilt, dies belegt die gerade veröffentlichte AOK-Liste der deutschen „Top-Kliniken“ für Kniegelenkersatz, die Lindenlohe als eine der fallzahlstärksten und qualitativ überdurchschnittlich bewerteten Einrichtungen nennt.
Mit dem Einsetzen von 693 Kniegelenk-Totalendoprothesen von 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025 liegt das Team der Asklepios Klinik Lindenlohe deutschlandweit an 34. Stelle (von 805 Kliniken) und in Bayern auf Platz 9 von insgesamt 145 Kliniken. Mit diesen Platzierungen hat man selbst große Kliniken in München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg hinter sich gelassen – nicht nur für Klinik-Geschäftsführer Felix Sasse „für den einen oder anderen mindestens eine Überlegung wert, sich bei uns vor den Toren Schwandorf operieren und behandeln zu lassen“.
„Es ist nur logisch: Je mehr hochkomplexe Operationen in einer Klinik in einem bestimmten Bereich durchgeführt werden, desto größer ist die Erfahrung der Operateure, desto eingespielter sind die OP-Teams und desto geringer ist das Risko für Patienten“, so Ärztlicher Direktor Prof. Guido Heers. Er führt hier den Gemeinsamen Bundesausschuss an, der für manche Leistungen, bei denen ein Zusammenhang zwischen Häufigkeit der Durchführung und Behandlungsqualität besteht, eine Untergrenze festsetzt. Für den Einsatz von Knie-Totalendoprothesen (Knie-TEP) gilt eine gesetzliche Mindestmenge von 50 Operationen pro Jahr pro Standort eines Krankenhauses.
Dazu müssen die Krankenhäuser einmal im Jahr die Zahl ihrer tatsächlich durchgeführter OPs melden, die dann wiederum in der Mindestmengen-Transparenzliste der AOK veröffentlicht wird.
VELYS™ – die neue Generation der robotisch-assistierten Systeme im Einsatz
Mindestmengen sind laut diversen Studien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung in der stationären Versorgung. Im Falle der Asklepios Klinik Lindenlohe untermauert die hohe Zahl – neben der fachlichen Reputation weit über die Grenzen der Region hinaus – deren ausgewiesenes Spezialistentum bei der Versorgung mit künstlichen Kniegelenken. Für Prof. Guido Heers gehört zum bestmöglichen Behandlungsergebnis „neben hochqualifizierten Ärzten und einem eingespielten Pflegeteam die topmoderne technologische Ausstattung, in die wir kontinuierlich investieren“.
Quasi einen Quantensprung bedeutete hier vor anderthalb Jahren die Einführung der sehr präzisen VELYS™ robotergestützten Lösung – einer Technologie, „die uns Chirurgen bei der Durchführung einer Kniegelenkersatzoperation unterstützt“. Dabei werden Patienten-individuelle Daten verwendet, was vorhersagbare Ergebnisse gewährleistet, die wiederum nicht nur die Behandlungsergebnisse verbessern, sondern auch zu einer schnelleren Genesung verhelfen.
„Wir blicken hiermit bereits bei der OP in die Zukunft des Patienten. Wir wollen ihnen helfen, so schnell wie möglich in ihren Alltag zurückzukehren. Neben der Verringerung bzw. Vermeidung von Schmerzen beim Gehen, ist es unser Ziel, dauerhaft einen besseren Bewegungsumfang und ein stabiles Kniegelenk zu bieten“, so Prof. Guido Heers.
