Neu: Eine Solarbank auf dem Campus der OTH Regensburg

Projektarbeit von Studierenden zur „kreativen Nutzung erneuerbarer Energien“

REGENSBURG (sr). Mit der Energie der Sonne den Akku des Smartphones aufladen: Das ist jetzt auf der neuen Solarbank auf dem Campus der OTH Regensburg möglich. Dahinter steckt eine Projektarbeit von Studierenden des 6. Semesters im Studiengang Regenerative Energietechnik und Energieeffizienz an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik.

Die Projektgruppe präsentierte die neue Solarbank zusammen mit Prof. Dr. Michael Niemetz (3.v.re.), Prof. Dr. Heiko Unold (2.v.li.) und Jürgen Bachl (4.v.re.). Foto: OTH Regensburg

Solarbänke gibt es seit rund acht Jahren. Aber das Modell, das jetzt an der OTH Regensburg in Betrieb gegangen ist, ist ein ganz besonderes. Von einem Hersteller gekauft wurde nämlich nur ein nicht funktionsfähiges Grundgerüst. Elektronik, Hardware und Software dagegen haben die Studierenden Elisabeth Hockemeyer, Philipp Minet, Kurbin Bugolli, Kilian Stiglmaier, Sebastian Schwab und Lennard Mahlstedt im Rahmen einer Projektarbeit selbst entwickelt und optimiert.

Zum einen ging es in der von Prof. Dr. Heiko Unold, Prof. Dr. Michael Niemetz und Jürgen Bachl betreuten Arbeit darum, die technischen Herausforderungen einer intelligenten Solarbank zu überwinden, das Schreiben einer wissenschaftlichen Ausarbeitung zu üben sowie die Zusammenarbeit im Projektteam zu organisieren. Daher war zusätzlich zur Entwicklung der nötigen Soft- und Hardware auch Projektmanagement erforderlich: Definition der einzelnen Aufgaben, Kommunikation im Team, Strukturieren von Abläufen und Kontrollieren von Meilensteinen – wie in einer kleinen Firma. Die Fertigung des Fundaments der Bank erfolgte in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen, die ihre praktischen Kenntnisse zur Betonverarbeitung einbrachten.

„Natürlich wollen wir mit dem Projekt auf die vielfältigen Möglichkeiten der kreativen Nutzung regenerativer Energien hinweisen“, sagt Elisabeth Hockemeyer. Mit Unterstützung von Studierendenvertretung und Hochschulleitung sei daher für die Solarbank bewusst ein zentraler Standort an der Campuswiese gewählt worden – Blick auf den „Mensa-See“ inklusive. Ein attraktiver Ort zum Verweilen also. Und zum Nachdenken darüber, wie stark die Sonne künftig zur Energieversorgung beitragen kann. „Wir glauben, dass dies mit dieser praktischen und nützlichen Anwendung vor Augen am besten geht“, so Hockemeyer.

Mobiltelefone und Tablets können an der Solarbank übrigens sowohl via USB-Anschluss als auch über eine Wireless-Charging-Funktion aufgeladen werden.

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