TEUBLITZ/MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung für die Städte Teublitz und Maxhütte-Haidhof hat sein technisches Equipment erweitert. Im Klärwerk wurde jetzt eine neue Kanal-Kamera mit modernem Fahrwagensystem vorgestellt. Gemeinsam informierten Verbandsvorsitzender und Teublitzer Bürgermeister Thomas Beer, Ludwig Haslbeck als Vorstand der Stadtwerke Maxhütte-Haidhof sowie Abwassermeister Christian Reil über die Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik.

Mit dem neuen Kamerasystem kann das rund 180 Kilometer lange Kanalnetz künftig noch effizienter überprüft werden. Schäden, Ablagerungen oder Wurzeleinwüchse lassen sich frühzeitig erkennen und punktgenau lokalisieren. Dadurch können notwendige Sanierungsmaßnahmen gezielt geplant und größere Schäden häufig vermieden werden. Der Kaufpreis für die neue Kanal-Kamera beträgt rund 45.000 Euro, zusätzliche 5.000 Euro wurden für den externen Akku der Kamera fällig.
Moderne Technik für das Kanalnetz
Bürgermeister Thomas Beer betonte die Bedeutung der Kanalisation als wichtigen Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Mit der neuen Kamera investiere der Zweckverband in den langfristigen Erhalt der Infrastruktur und verbessere zugleich die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter.
Ludwig Haslbeck unterstrich die gute Zusammenarbeit innerhalb des Zweckverbands und die Vorteile der gemeinsamen Investition für die interkommunale Zusammenarbeit. Abwassermeister Christian Reil erläuterte die technischen Möglichkeiten des neuen Systems, mit dem Schäden schneller erkannt, genauer dokumentiert und notwendige Maßnahmen gezielter vorbereitet werden können.
Wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge
Das Klärwerk reinigt täglich das Abwasser von rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus Teublitz und Maxhütte-Haidhof. Neben der Abwasserreinigung gehört auch die Unterhaltung des weit verzweigten Kanalnetzes zu den zentralen Aufgaben des Zweckverbands. Die neue Kanal-Kamera leistet dazu künftig einen wichtigen Beitrag.
