TEUBLITZ/SALTENDORF. Die Restaurierung der historischen Deckengemälde in der Marien-Wallfahrtskirche Saltendorf befindet sich auf der Zielgeraden. Bürgermeister Thomas Beer und Pfarrer Lucas Lobmeier nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten zu machen. Noch im September sollen die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen werden, Anfang Oktober ist der Rückbau des Gerüsts vorgesehen.

Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die fünf historischen Deckenbilder der Kirche. Dabei wurden die vorhandenen Gemälde nicht verändert oder neu gestaltet, sondern in ihrem Bestand erhalten und restauriert. Wie deutlich sich die Arbeiten auf das Erscheinungsbild auswirken, zeigt auch ein Vergleich mit Aufnahmen vor Beginn der Restaurierung: Farben, Figuren und zahlreiche Details der historischen Malereien kommen wieder wesentlich klarer zur Geltung.

Historische Substanz bleibt erhalten
Mit der Restaurierung der Deckengemälde ist der Künstler und Kirchenmaler Michael Hirschfeld betraut. Die Arbeiten sind Teil der umfangreichen Innenrenovierung der Marienkirche, die bereits seit dem Frühjahr läuft. Neben den Deckenmalereien umfasst die Gesamtmaßnahme unter anderem Arbeiten an Elektroinstallation, Beleuchtung und Heizung sowie weitere Maßnahmen zum Erhalt der historischen Ausstattung.
Bei seinem Besuch zeigte sich Bürgermeister Thomas Beer erfreut über den sichtbaren Fortschritt. Die fünf Deckengemälde seien nicht nur Teil der Kirche, sondern zugleich ein wertvoller Bestandteil des kulturellen Erbes Saltendorfs und der Stadt Teublitz. Umso wichtiger sei es, die historischen Malereien in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten und damit auch für kommende Generationen zu bewahren.
Kulturgut für kommende Generationen bewahren
Dazu trägt auch die Stadt Teublitz finanziell bei. Der Stadtrat hatte im Juli 2026 beschlossen, den kulturellen Erhalt der fünf Deckenbilder mit 25.000 Euro zu fördern. Bereits in der damaligen Beratung wurde hervorgehoben, dass es sich dabei ausdrücklich um die Förderung eines bedeutenden historischen und kulturellen Wahrzeichens und nicht um eine kirchliche Zuwendung handelt.
Auch Pfarrer Lucas Lobmeier freute sich über den nahenden Abschluss der Restaurierung. Besonders wichtig sei, dass die historischen Gemälde erhalten und nicht verändert worden seien. Durch die behutsame Restaurierung könne ihr ursprünglicher Charakter bewahrt werden. Nach dem Abbau des Gerüsts Anfang Oktober werde sich schließlich wieder der freie Blick auf die Deckengemälde und ihre Wirkung im gesamten Kirchenraum eröffnen.
