TEUBLITZ (sr). Beim traditionellen und alljährlichen Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes im Pfarrsaal am 18. Januar 2026 stand die Kommunalpolitik im Mittelpunkt. CSU-Vorsitzender Georg Fleischmann konnte dazu rund 80 Gäste von CSU-Mitgliedern, Vereinsvorständen und Vertreter aus der Teublitzer Wirtschaft willkommen heißen. Diese wurden beim Betreten des Pfarrsaals durch den „Glücksbringer“ und Bezirkskaminkehrermeister Reinhold Schmid im schwarzen Zunftanzug begrüßt und mit einem „Glücksbringer“ bedacht.

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch eine Abordnung der Blaskapelle Teublitz. Georg Fleischmann, Bürgermeister Thomas Beer und Landrat Thomas Ebeling nahmen zu aktuellen Themen aus der Kommunalpolitik Stellung.
Georg Fleischmann freute sich über die Anwesenheit von Altbürgermeisterin Maria Steger sowie einigen Kandidaten auf der CSU-Stadtrats- und Kreistagsliste. Wie Fleischmann ausführte, liegt ein Jahr voller Aufgaben aber auch voller Chancen vor uns. Der Neujahrsempfang ist mehr als ein gesellschaftlicher Termin, er ist ein Moment der Besinnung: „Wo steng ma? Und wohin gemma?“ In der Kommunalpolitik zählen nicht nur große Parolen, sondern glaubwürdige Persönlichkeiten. „Die CSU in Teublitz steht bewusst zwischen Extremen, steht für Maß und Mitte, für Freiheit und Verantwortung und für soziale Gerechtigkeit auf der Grundlage wirtschaftlicher Vernunft,“ sagte Fleischmann. „Wir übernehmen Verantwortung, denn die CSU-Mandatsträger und -kandidaten sind keine Namen auf Plakaten. Sie sind Teil dieser Stadt. Sie stehen im Ehrenamt, in Vereinen und in der Nachbarschaft. Sie tragen Entscheidungen mit, auch dann, wenn sie nicht einfach sind.“ Die CSU-Fraktion wird in Teublitz diesen Weg klar und geschlossen gehen, mit Haltung, Kompetenz sowie mit dem festen Willen, Teublitz auch in Zukunft stark, sicher und lebenswert zu halten, so Fleischmann.
Eingangs seiner traditionellen Neujahrsrede dankte Bürgermeister Thomas Beer (CSU) allen Stadträten für gute und vertrauensvolle Miteinander zum Wohle aller Bürger/Innen sowie allen Mitarbeitern der Stadt für ihr Engagement. Auch hob er die gute Zusammenarbeit mit Landrat Ebeling hervor. Ohne Ihn wären einige Projekte in Teublitz nicht so schnell verwirklicht worden. Gerade heute ist eines besonders wichtig: Verlässlichkeit, Zusammenhalt und eine klare Vorstellung davon, wohin wir die Stadt entwickeln wollen. „Teublitz – unsere Heimat, unsere Verantwortung. Teublitz ist daher mehr als irgendeine Kommune, Teublitz ist Heimat und Lebensmittelpunkt!“ Ziel bei den Kommunalwahlen muss sein, eine lebenswerte, nachhaltige und vernetzte Stadt mit moderner Infrastruktur, starker Gemeinschaft und einer engen regionaler Zusammenarbeit als Grundlage für eine sichere und lebenswerte Zukunft aller Generationen zu erhalten und auszubauen. Darunter fallen auch die Bereiche Kultur, Freizeit und Erholung zu stärken, einen familienfreundlichen Tourismus zu fördern, verlässliche Betreuungsangebote, sowie gelebte Inklusion und eine moderne Infrastruktur. Den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen und die Stärkung des Katastrophenschutzes zählen ebenfalls dazu.
Die CSU stehe klar für eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen im Bereich Städtedreieck und setzt sich für eine aktive Wirtschaftsförderung mit Schaffung von Gewerbe- und Industrieflächen an der A93 ein. Hauptaugenmerk ist die Finanzpolitik mit einer umsichtigen und verantwortungsvollen Haushaltsführung. Attraktive Freizeitangebote für junge Menschen und eine starke Familienförderung, “Die Zukunft von Teublitz entsteht durch Engagement, Ehrenamt, Unternehmensgeist und den Willen, Verantwortung zu übernehmen. Ich lade euch ein, Teublitz zu einem Ort zu machen, der noch lange nach uns ein Symbol für Innovation, Zusammenhalt und Lebensqualität ist,“ sagte Beer abschließend.
Landrat Thomas Ebeling ging Eingangs auf die aktuellen Ereignisse der Weltpolitik, insbesondere die Vorkommnisse der USA mit Venezuela ein. Er stellte die Frage, wie geht es auf der Weltbühne weiter, wenn dies zur „Normalität“ wird? Erfreulicherweise ist im Landkreis die Welt noch in Ordnung und den Bürgern geht es, trotz der Angst vor weltpolitischen Verwerfungen, gut. Natürlich gibt es auch Entwicklungsfelder. Diese werden gesehen und diese können nur durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit aller gelöst werden. Ebeling erwähnte dabei explizit die Bahnstrecke nach Regensburg, Auch der Radweg nach Verau wurde erst durch eine Gemeinschaftsleistung von Politik und Bürgern möglich. Der Landkreis hat im Städtedreieck viele Projekte unterstützt. So unter anderem den Recyclinghof, Gymnasium, Realschule und die Freizeiteinrichtung Höllohe.
Ein wichtiger Grundpfeiler sei das Ehrenamt, bei dem Menschen bereit sind, sich für andere einzusetzen. Abschließend wünschte Ebeling dem Teublitzer Bürgermeisterkandidat Thomas Beer bei der Kommunalwahl eine erfolgreiche Fortsetzung seiner bisherigen Arbeit.
