vkm Regensburg verjüngt Vorstand

Tobias Bauereiß neuer Stellvertreter

REGENSBURG (sr). Mit der Wahl von Tobias Bauereiß zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden hat die Mitgliederversammlung des vkm Regensburg, Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, am 14. Mai den Vorstand verjüngt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Sandra Roggenbuck war aus familiären Gründen nicht mehr angetreten.

Der neue vkm-Vorstand mit (v.l.): Kassier Helmut Reichl, stellvertretender Vorsitzender Tobias Bauereiß (neu), Vorsitzende Christa Weiß, Schriftführer Benno Möckershoff und die Beisitzer Petra Schitko, Eva Remold-Schneider und Thomas März-Kronfeld. Foto: Engelbert Weiß

Vorsitzende Christa Weiß freute sich, im Pfarrsaal von St. Anton in Regensburg besonders viele jüngere Mitglieder begrüßen zu dürfen. Die bisherigen Mitglieder des Vorstands, Vorsitzende Christa Weiß, Kassier Helmut Reichl, Schriftführer Benno Möckershoff und die Beisitzer Petra Schitko, Eva Remold-Schneider und Thomas März-Kronfeld wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt. Als neues Vorstandmitglied für die bisherige stellvertretende Vorsitzende Sandra Roggenbuck wurde Tobias Bauereiß vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt.

Der Realschullehrer für Musik und Englisch und Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut in Ausbildung will besonders die Anliegen von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen in die Vereinsarbeit verstärkt einbringen. Und er stellte gleich mehrere Anregungen vor für kreative Aktionen und Angebote der Selbsthilfegruppe für junge Menschen mit Behinderung,

Vorsitzende Weiß berichtete über zahlreiche Aktivitäten der Selbsthilfeorganisation vkm Regensburg im Jahr 2023. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Vorbereitung des Neubaus von Theo – Zentrum für tiergestützte Therapien Ostbayern in Zeitlarn. Mit der Steigerung des Eigenkapitals um fast 800.000 Euro auf mehr als 1,1 Millionen Euro zum Jahresende 2023 „ist dafür ein großer Meilenstein gesetzt worden“, berichtet Vereinskassier Helmut Reichl. Und in den ersten Monaten des neuen Jahres freut er sich erneut über ein hohes Spendenaufkommen von bereits mehr als einer halben Million Euro.

Der Baubeginn des neuen Therapiezentrums mit einem ersten Abschnitt ist für Herbst 2024 geplant. Aus Kostengründen werden „für einen Betriebsstart nicht unbedingt benötigte Bereiche zunächst zurückgestellt“, erläutert Theo-Projektleiter Thomas März-Kronfeld. Er freut sich über bereits zugesagte und weitere erwartete Förderungen durch Stiftungen. Trotzdem besteht eine große Finanzierungslücke: „Wir benötigen noch etwa 800.000 Euro Spenden für dieses in unserer Region von vielen Menschen so sehr ersehnte Leuchtturmprojekt.“