29.6.2026 – PI SCHWANDORF …

Am Wochenende war die Polizei im Bereich von Murner See, Brückelsee, Steinberger See und Klausensee stark gefordert. Am Samstag, gegen 15:00 Uhr wurde die Polizei durch den Verantwortlichen einer Feuerwehr verständigt, dass es am Murner See kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge mehr gebe. Hier wurden durch die Polizei rund 30 Verwarnungen erteilt und versucht den Verkehrsfluss wieder herzustellen. Aufgrund der Erfahrungen vom Vortag wurde am Sonntag, ab den Mittagsstunden eine Fahrradstreife der Polizeiinspektion Schwandorf ausschließlich für den Bereich des Murner Sees abgestellt. Auch hier wurden durch die Polizei ca. 30 Verwarnungen ausgesprochen. Zudem mussten mehrere Fahrzeuge abgeschleppt werden, welche in ausgeschilderten Rettungswegen parkten. An einer Stelle kam es durch Falschparker zum völligen Erliegen des Verkehrs, auch hier mussten mehrere Fahrzeuge abgeschleppt werden. Am Sonntag, gegen 14:00 Uhr erreichte die Polizei eine Mitteilung, dass der Rettungsweg am Klausensee verparkt sei. Es wurden Verwarnungen erteilt und die Fahrzeughalter konnten vor Ort aufgefordert werden ihre Fahrzeuge zu entfernen. Gegen 15:00 Uhr verständigte ein Mitarbeiter des Zweckverbandes für kommunale Verkehrsüberwachung die Polizei und teilte mit, dass im Bereich des Steinberger Sees die Rettungswege durch Falschparker blockiert seien und die eigenen Kräfte der kommunalen Verkehrsüberwachung hier nicht mehr ausreichen und dringend die Unterstützung der Polizei erforderlich sei. Auch hier wurden durch die Polizei ca. 30 Verwarnungen erteilt. Hinzu kamen in der Zeit von Freitag bis Sonntag mehrere vereinzelte Verwarnungen im Rahmen der regulären Streifentätigkeit, so dass an diesem Wochenende, im Bereich der Seen deutlich über 100 Verwarnungen durch die Polizei erteilt wurden. Das Feedback vor Ort, durch die Bevölkerung und Anwohner war am gesamten Wochenende durchwegs positiv, mehrfach wurden die Beamten spontan angesprochen und sich ausdrücklich für das konsequente Einschreiten bedankt. Nach Einschätzung Polizei, auch nach Rücksprache mit verantwortlichen Betreibern vor Ort war an diesem Wochenende der größte Besucherandrang, den der Murner See bisher je zu verzeichnen hatte. Auch wenn es an diesem Wochenende zu einer Vielzahl an Verwarnungen und mehreren Abschleppungen kam, handelte es sich bei den Verkehrssündern dennoch lediglich um einen kleinen Bruchteil der Badegäste. Abgesehen von der Ausnahmesituation an diesem Wochenende war die Verkehrsmoral an den Seen in den letzten Wochen und Monaten nämlich ausgesprochen vorbildlich.
Fahrradsturz
Am Sonntag war eine 57-jährige Deutsche, mit Wohnsitz in Nittenau, in Steinberg am See, am sogenannten „Wasserloch“ beim Baden. Am Heimweg, gegen 17:45 Uhr stürzte sie in der Fischbacher Straße mit ihrem Fahrrad und musste mit dem Rettungsdienst, mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden am Fahrrad wird auf ca. 100,- € beziffert.
E-Scooter-Sturz
Am Sonntag, gegen 16:30 Uhr war ein 50-jähriger Schwandorfer, mit rumänischer Staatsangehörigkeit, mit seinem E-Scooter, auf dem Gehweg der Regensburger Straße unterwegs. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke kam der Mann mit seinem Elektrokleinstfahrzeug zum Sturz und musste mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Ein später durch die Polizei angebotener Atemalkoholtest ergab einen Wert knapp über 2,8 Promille, daher musste der Mann im Krankenhaus auch gleich eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der E-Scooter wurde durch die Polizei sichergestellt. Gegenüber dem Rettungsdienst hat ein bislang unbekannter Ersthelfer angegeben, den Vorfall beobachtet zu haben. Dieser wird gebeten, sich bei der Polizei als Zeuge zu melden. Auch andere Zeugen werden gebeten sich bei der PI Schwandorf zu melden.
