29.5.2026 – PI SCHWANDORF …
Am Donnerstag, gegen 22:00 Uhr stellte ein Jagdpächter in Wackersdorf, im Bereich den Knappensees ein Lagerfeuer am Waldrand fest. Das Lagerfeuer wurde durch den Jagdpächter, einen 40-jährigen Wackersdorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit, der selbst aktiver Feuerwehrmann ist, abgelöscht. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässigen Herbeiführens einer Brandgefahr. Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Schwandorf entgegen. An der Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass das bayerische Waldgesetz jede Form von offenem Feuer verbietet und in der Zeit von 1. März bis 31. Oktober das Rauchen im Wald verboten ist. Im Übrigen herrscht derzeit im Landkreis Schwandorf die Waldbrandwarnstufe 4, so dass an besondere Vorsicht in der Bevölkerung appelliert werden darf.
E-Scooter gegen E-Scooter
Am Donnerstag, gegen 21:30 Uhr war ein 14-jähriger Schwandorfer, mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit, mit seinem E-Scooter auf dem Gehweg der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Marktplatz unterwegs. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem Unbekannten, der ebenfalls mit einem E-Scooter unterwegs war und den Gehweg auf der falschen Fahrbahnseite befuhr. Der Unfallgegner flüchtete unmittelbar darauf vom Unfallort, ohne Angaben zu seiner Person zu machen. Am Fahrzeug des 14-Jährigen entstand Sachschaden, in Höhe von ca. 100,- €. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.
Brand Entsorgungsunternehmen
Am Donnerstag, gegen 20:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr- und Rettungsdienstalarmierung ein Notruf ein, in dem von einer massiven Rauchentwicklung auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens berichtet wurde. Bereits bei der Anfahrt konnte die erste Streife der Polizei auf Sicht einen größeren Brand bestätigen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gerieten hier zwei Müllbunker mit je ca. 50 Tonnen Holz und 50 Tonnen Gewerbemüll in Brand. Unter der Führung des Kommandanten der Feuerwehr Dachelhofen und unter Beratung durch Kreisbrandrat Demleitner waren ca. 100 Feuerwehrkräfte aus allen Feuerwehren im Stadtgebiet im Einsatz. Zudem wurden der Einsatz durch Kräfte des THW unterstützt. Kräfte des Rettungsdienstes standen zur Absicherung der Feuerwehr bereit, mussten aber nicht eingreifen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die sich bis ins Stadtgebiet Teublitz ausbreitete, wurde eine Warnung der Bevölkerung über MOWAS und den Rundfunk veranlasst. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten zogen sich bis ca. 05:00 Uhr.
Die Polizei unterstützte die Löscharbeiten der Feuerwehr durch Absperr- und Erkundungsmaßnahmen. Nach ersten Schätzungen wird der Sachschaden auf ca. 50.000,- € beziffert. Am Rande darf erwähnt werden, dass es zu einem Zusammenstoß eines Großfahrzeuges der Feuerwehr mit einem abgestellten Streifenfahrzeug der Polizei kam. Hier entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000,- €. Beide Fahrzeuge blieben einsatzbereit. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist die Brandursache noch unklar. Nach einer ersten Sichtung der Videoaufzeichnungen kann eine vorsätzliche Brandlegung aber wohl ausgeschlossen werden.
Fahrraddiebstahl
Am Donnerstag, gegen 16:00 Uhr stellte ein 25-järhiger Schwandorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit sein E-Bike der Marke Cube auf einem Parkplatz eines Autoteilehandels, in der Regensburger Straße ab und versperrte es mit seinem Fahrradschloss. Als er gegen 17:30 Uhr zurückkehrte, musste er feststellen, dass das Fahrrad, samt Schloss verschwunden war. Der Wert wird auf ca. 5.300,- € beziffert. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.
Sexueller Übergriff im Freibad
Am Donnerstag, gegen 16:30 Uhr wurde die Polizei zu einem Freibad im Stadtgebiet Schwandorf gerufen. Ein 44-jähriger Marokkaner, mit Wohnsitz in Schwandorf suchte hier zunächst das Gespräch mit einer 16-jährigen Schwandorferin, mit deutscher Staatsangehörigkeit und griff ihr anschließend unvermittelt in den Ausschnitt und an die Brust. Dem alkoholisierten und polizeibekannten Marokkaner wurde durch die Polizei ein Platzverweis ausgesprochen und ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Sexuellen Übergriffs. Durch den Betreiber des Bades wurde ihm zudem ein Hausverbot ausgesprochen.
