9.7.2026 – PI REGENSTAUF …
BERNHARDSWALD, LKR. REGENSBURG. Am Mittwochnachmittag, den 8. Juli 2026, geriet gegen 16:40 Uhr eine Scheune im Ortsteil Ölbrunn der Gemeinde Bernhardswald in Brand.
Ein Anwohner bemerkte, dass das Feuer im Bereich eines Anbaus der Scheune ausgebrochen war. Er verständigte umgehend eine Nachbarin, welche die Feuerwehr alarmierte. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte der Brand zügig eingedämmt und ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.
In der Scheune befanden sich unter anderem landwirtschaftliche Maschinen sowie Heuballen. Mehrere Kühe, die sich in einem angrenzenden Anbau aufhielten, gelangten selbstständig auf eine Weide und blieben ebenso wie alle beteiligten Personen unverletzt.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Eurobetrag beziffert.
Insgesamt waren sieben Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften vor Ort.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen bislang nicht vor. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Regenstauf unter Einbindung der Brandermittler der Kriminalpolizei Regensburg geführt.
Unkraut mit Bunsenbrenner entfernt – Gewächshaus gerät in Brand
LAPPERSDORF, LKR. REGENSBURG. Am Mittwochnachmittag entfernte ein 57-Jähriger in seinem Garten im Lappersdorfer Ortsteil Schwaighausen mit einem Bunsenbrenner Unkraut.
Nach seinen Angaben gerieten später Sträucher auf dem Grundstück in Brand. Das Feuer griff auf ein altes Gewächshäuschen über, das vollständig ausbrannte. Die Freiwillige Feuerwehr Hainsacker konnte den Brand rasch löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.
Die Polizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz eingeleitet.
Partnerwechsel führte zu mehreren Strafanzeigen
REGENSTAUF, LKR. REGENSBURG. Die Polizeiinspektion Regenstauf ermittelt derzeit in zwei Fällen, die im Zusammenhang mit familiären Streitigkeiten stehen.
Bereits am 1. Juni 2026 kam es auf einem Pendlerparkplatz an der Kreisstraße R 21 bei Regenstauf zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 21-jährigen Frau und einem 18-jährigen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte man das persönliche Verhältnis klären. Im Verlauf des Streits soll die Frau den Mann geschubst, mehrfach geschlagen sowie Steine nach ihm und seinem Pkw geworfen haben. Zudem soll sie ihn bedroht haben. Verletzt wurde der Mann nach derzeitigem Stand nicht.
Am Abend des 7. Juli 2026 kam es auf einem Parkplatz in der Beethovenstraße in Regenstauf zu einer weiteren Auseinandersetzung. Die 21-Jährige und ihre 23-jährige Schwester gerieten aufgrund privater Differenzen in einen heftigen Streit. Dabei soll es zu gegenseitigen Beleidigungen sowie Bedrohungen gekommen sein. Zudem steht der Versuch einer Körperverletzung im Raum.
Die Polizeiinspektion Regenstauf hat in beiden Fällen Ermittlungsverfahren wegen der jeweils in Betracht kommenden Straftaten eingeleitet. Mit ein Auslöser für die Auseinandersetzungen dürfte der Umstand gewesen sein, dass der junge Mann beiden Schwestern Avancen gemacht habe.
