Streit an der Haustüre

8.5.2026 – PI SCHWANDORF …

Am Donnerstag, gegen 22:30 Uhr wurde die Polizei in die Wackersdorfer Straße, in Schwandorf gerufen. Kurz zuvor läutete hier ein 49-jähriger Schwandorfer, mit ukrainischer Staatsangehörigkeit an einer Wohnungstüre eines benachbarten Mehrfamilienhauses. Die Türe wurde von einem 7-jährigen Schwandorfer, mit schwedischer Staatsangehörigkeit geöffnet, der erwartet hatte, dass sein Vater vor der Tür stehen würde. Als der Junge erkannte, dass ein Fremder vor der Tür steht, versuchte er die Türe wieder zu schließen, was der Besucher zu verhindern versuchte. Hierbei erlitt der Junge eine leichte Verletzung am Fuß. Die Blutung konnte vor Ort gestillt werden, ein Einsatz des Rettungsdienstes war nicht erforderlich. Noch vor dem Eintreffen der Polizei kam ein 18-jähriger Syrer, mit Wohnsitz im Westen der Großen Kreisstadt hinzu und trat gegen die Haustüre am Anwesen des Ukrainers und beschädigte diese. Hintergrund des Streits war wohl die Taubenhaltung eines der Beteiligten. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Unerlaubte Prostitution

Am Donnerstag wurde eine 22-jährige Bulgarin, mit Wohnsitz in Bulgarien, die auf einer Internetplattform sexuelle Dienste angeboten hatte, in der Fronberger Straße, in Schwandorf angetroffen und einer Kontrolle unterzogen. Neben dem Umstand, dass in Schwandorf, aufgrund der Einwohnerzahl, die Prostitution ohnehin verboten ist, konnte die Frau weder die Erforderliche Anmeldebescheinigung, die auch Voraussetzung für steuerliche Abgaben ist, noch die erforderlichen Gesundheitlichen Unterlagen vorweisen. Zudem hatte sie sexuelle Handlungen ohne Kondom angeboten, was im gewerblichen Verkehr ebenfalls durch das Prostitutionsschutzgesetz verboten ist. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurde die Dame wieder entlassen.

Unfallflucht

Am Mittwoch, gegen 20:00 Uhr parkte eine 18-jährige Schwandorferin, mit deutscher Staatsangehörigkeit ihren Skoda in der Wöhlerstraße, in Schwandorf. Als sie am Donnerstag, gegen 06:00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, musste sie eine Delle an ihrer Fahrertüre feststellen, die offenbar durch ein neben ihr geparktes Fahrzeug verursacht wurde. Die Schadenshöhe wird auf ca. 250,- € beziffert. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.

Missbrauch von Notrufen

Am Donnerstag, gegen 16:30 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung mehrere Notrufe von einer Mobilfunknummer ein, dass es brennen würde, abschließend war Gelächter und das Wort „verarscht“ zu hören. Nachdem der Ort des Notrufs geortet wurde und der Anschlussinhaber des Mobiltelefons festgestellt wurde, konnten ein 11-jähriger, mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Schwandorf angetroffen werden. Dieser räumte dann auch gegenüber seinen Eltern ein, dass er zusammen mit einem ebenfalls 11-jährigen Freund, mit polnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Schwandorf zuvor auf einem Spielplatz, in der Steinberger Straße gewesen sei und von hier die Anrufe getätigt haben. Durch die Polizei wird der Missbrauch von Notrufen zwar an die Staatsanwaltschaft angezeigt, aufgrund des Altes der Kinder liegen erzieherische Maßnahmen aber in erster Linie in der Verantwortung der Eltern.