Waldbrand im Bereich Steinberg am See

12.8.2026 – PI SCHWANDORF …

Foto: PI Schwandorf, PHMin Sedelmaier

Am Dienstag, gegen 13:15 Uhr wurden die Polizei und die Feuerwehren aus Schwandorf, Steinberg, Wackersdorf, Klardorf, Wiefelsdorf und Büchelkühn nach Steinberg am See, in die Nähe des sogenannten Hirthlohweihers gerufen, nachdem mehrere Notrufe über Rauch aus dem Wald eingegangen waren. Vor Ort konnte eine Brandstelle, mit einer Ausbreitung von ca. 60 bis 100 m² ausgemacht werden und zügig durch die eingesetzten Feuerwehren abgelöscht werden. Neben den Löscheinheiten waren auch ein Fachberater der Feuerwehr für Drohnen sowie der Fachberater des THW vor Ort.

Fahrradsturz – Aufgrund plötzlicher Erkrankung gestürzt

Am Dienstag, gegen 10:00 Uhr war eine 71-jährige Schwandorferin, mit deutscher Staatsangehörigkeit in der Tongrubenstraße, im Ortsteil Schwandorf unterwegs. Hier stürzte sie mit ihrem Fahrrad in den angrenzenden Straßengraben. Als Ursache für den Sturz wird nach derzeitigem Kenntnisstand ein plötzlich auftretender Schlaganfall vermutet. Die Dame musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Fahrrad wurde von der Polizei an Angehörige übergeben.

Verkehrsunfall – Fahrradfahrer von Pkw erfasst

Am Dienstag, gegen 21:00 Uhr war ein 75-jähriger Schwandorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit mit seinem E-Bike der Marke Cube im Ortsteil Fronberg unterwegs. Als der Mann mit seinem Fahrrad von der Fronberger Straße, nach vorherigem Handzeichen, nach links, auf den dortigen Fahrradweg abbiegen wollte, wurde das Heck seines Fahrrades vom Pkw eines in gleicher Richtung fahrenden 25-jährigen Schwandorfer, mit türkischer Staatsangehörigkeit erfasst. Der Fahrradfahrer wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert und erlitt hierbei Verletzungen an Kopf und Beinen. Der Schwerverletzte wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. An dieser Stelle darf auf die Wichtigkeit von Fahrradhelmen hingewiesen werden. Der Fahrradfahrer hatte vorbildlich einen Helm getragen, der ihm wohl auch das Leben gerettet hat. Der Sachschaden beläuft sich auf knapp unter 10.000,- €.

Streit – Erhitzte Gemüter beim Baden

Am Dienstag hielt sich eine 36-jährige Deutsche, aus Neunburg vorm Wald in Steinberg am See, am sogenannten Wasserloch zum Baden und SUP-Fahren auf. Hier wies sie zunächst eine Gruppe Jugendlicher, die hier Äste von einem Baum abbrachen und in den Weiher waren zurecht. Einige Stunden später, gegen 18:30 Uhr rief einer der Jugendlichen eine bedrohliche Äußerung in ihre Richtung. Vor Ort konnten durch die Polizei sieben Jugendliche, im Alter von 13 bis 16 Jahren, alle mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Schwandorf, Steinberg oder Schwandorf, angetroffen werden. Den Jugendlichen wurde ein Platzverweis ausgesprochen und die Polizei ermittelt wegen einer möglichen Bedrohung.

Verkehrsunfall – Motorradfahrer alleinbeteiligt gestürzt

Am Dienstag, gegen 16:00 Uhr war ein 48-jähriger Schwandorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit mit seinem Kraftrad der Marke BMW auf der BAB 93, in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Als er die Autobahn an der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte, in Richtung Schwandorf verließ, stürzte der Kradfahrer alleinbeteiligt und zog sich hierbei schwerste Verletzungen zu, so dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum in Regensburg eingeliefert werden musste. Durch die Staatsanwaltschaft Amberg wurde die Hinzuziehung eines Gutachters angeordnet. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme waren die Bundesstraße B85, in welche der Abfahrtsast der Autobahn mündet, sowie die Abfahrt der BAB 93, mehrere Stunden gesperrt. Neben Rettungsdienst und Polizei waren Kräfte der Feuerwehren Alberndorf, Wackersdorf und Schwandorf sowie der Autobahnmeisterei Schwandorf und der Straßenmeisterei Neunburg vorm Wald im Einsatz. Der Sachschaden wird auf ca. 1.500,- € beziffert. Das Kraftrad wurde abgeschleppt.
Während der Unfallaufnahme wendeten mehrere Fahrzeugführer ihr Fahrzeug im Abfahrtsast der Autobahn, um so die Absperrmaßnahmen von Feuerwehr und Straßenmeisterei zu umgehen und fuhren anschließend durch die Unfallstelle. Dieses Verhalten wurde durch die Polizei konsequent geahndet. An dieser Stelle darf darauf hingewiesen werden, dass – abhängig von den genauen Umständen – bereits für das Wenden im Abfahrtsast der Autobahn ein Bußgeld von mindestens 75,- € und ein Punkt im Verkehrszentralregister vorgesehen ist. Eine Fahrzeugführerin zeigte sich zudem derart uneinsichtig, dass zusätzlich ein Bericht an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde ergeht.