Diskothek „Sound“ feiert 40. Geburtstag


Datum/Zeit
20.09.2019 - 21.09.2019 - 00:00 Uhr

Veranstaltungsort
Sound Discothek


Foto: Diskothek „Sound“ Burglengenfeld

Zwei fette Partys!

BURGLENGENFELD (sr). Offizielle Statistiken über die durchschnittliche Lebenserwartung einer deutschen Diskothek gibt es nicht. Aber der 40. Geburtstag, den das „Sound“ in Burglengenfeld am Freitag, den 20. September, und am Samstag, den 21. September mit zwei fetten Partys feiert, der dürfte in der schnelllebigen Gastro- und Unterhaltungsbranche schon eine beachtenswerte Ausnahme sein.

40 Jahre lang an der gleichen Adresse direkt am Marktplatz zu finden, 40 Jahre lang unter dem gleichen Namen und (fast) 40 Jahre unter der gleichen Führung – das „Sound“ hat nicht nur eine Welle des Diskothekensterbens überlebt. Die Burglengenfelder Disko ist ein echter Dauerbrenner, hat jede Menge Höhen und auch ein paar Tiefen hinter sich. Generationen von Jugendlichen und Junggebliebenen können Romane schreiben über hunderte von Liebeleien, über rauschende Partynächte und musikalische Aha-Erlebnisse, die alle eines gemeinsam haben: Es begann im „Sound“!

40 Jahre „Sound“, das sind auch 40 Jahre Musikgeschichte. Und die rückt Sandro Steger, Geschäftsführer der Sound Diskothek GmbH, konsequent in den Mittelpunkt des Jubiläums. „Wild 70ies & 80ies“ heißt es am Freitag, den 20. September (Einlass ab 21 Uhr). Keine Frage, dass hier kein anderer als DJ Stink (alias Josef Baldauf) auflegt. Zwischen 1983 und 1993 hat der ausgewiesene Musikkenner mit sicherem Gespür für Raritäten und tanzbaren Nummern der Disko seinen Stempel aufgedrückt, hat quasi den Sound des „Sound“ bestimmt, wie zuvor der Meander Kare.

Die Revival-Partys mit DJ Stink sorgen seit dem 25. Geburtstag der Disko regelmäßig für ein volles Haus. So soll es natürlich auch am 20. September wieder werden. Am Samstag, den 21. September (Einlass ab 21 Uhr) heißt es dann „90ies, 2000er – heute“. An beiden Jubiläums-Tagen gibt es die „Kult-Drinks von damals“. Und für viele, die ihn schon immer mal benutzen wollten, aber das bislang noch nie durften: Nur an diesen beiden Tagen ist der legendäre „Geheimgang“ vom „Sound“ zum „Graf Babo“ geöffnet.

Aktuellen Musik-Trends hat sich das „Sound“ nie verschlossen. Das ging auch gar nicht, mit den Hochzeiten von MTV und VIVA, das geht auch heute nicht, wo sich jeder seine Lieblingssongs für wenig Geld aus dem Netz ziehen kann. Doch in erster Linie war das „Sound“ stets eine Rock-Disko. „Man muss sich selbst und seinem Konzept treu bleiben, wenn’s sein muss mit Gewalt“, sagt Hans Dechant, der die Disko zusammen mit Alois Vögerl 1981 von Ernst Meinelt übernommen und bis zum Beginn dieses Jahres geführt hatte. Seitdem führt Sandro Steger die Regie. Er kennt das „Sound“ seit 1989 aus den unterschiedlichsten Perspektiven: Als Gast, als Servicekraft, als Light-DJ, seit 2005 als Geschäftsführer, seit Januar 2019 als Pächter. Mit Motto-Partys und Themenabenden lockt er die jungen Gäste; aber eben immer wieder auch mit Zeitreisen in die Musikgeschichte. Auch dabei obligatorisch wie seit Jahren: Der Besuch gleich nebenan im „Bistro“, der idealen Location für eine Tanzpause und lockere Gespräche. Bald wird es im „Sound“ auch wieder Live-Konzerte geben. Los geht‘s am Freitag, den 22. November, mit „Mad Company“.

So kann man Sandro Steger nur die Daumen drücken, dass es auch in Zukunft heißt: Trends kommen und gehen. Das „Sound“ bleibt.

Infos im Internet:
https://sound-disco.de
https://www.facebook.com/sound.disko/
Instagram: sound_burglengenfeld

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