Die Asklepios Klinik Lindenlohe feiert ihren 75. Geburtstag


Datum/Zeit
12.04.2026 - 10:00 - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort
Asklepios Klinik


Save The Date: 12. April von 10 bis 16 Uhr – Tag der offenen Tür mit vielfältigem Programm

LINDENLOHE (sr). „Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus“, sagt Felix Sasse schmunzelnd, aber durchaus zutreffend. Denn: Die Asklepios Klinik Lindenlohe wird in diesem Jahr 75 Jahre alt und das will man am Sonntag, 12. April, von 10 bis 16 Uhr mit der Bevölkerung würdig „und kräftig“ feiern. Mit ihren Teams sind der Geschäftsführer, Pflegedirektor Alexander Ebert sowie Leitender Oberarzt Dr. Marco Strauch gerade dabei, ein Programm zu finalisieren, das es in sich hat.

Asklepios Klinik Lindenlohe feiert … Foto: Asklepios

Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall: Neben interessanten Vorträgen der Ärzte und interaktiven Informationsständen aus sämtlichen Fachabteilungen besteht auch die Möglichkeit, hinter die Kulissen der hochmodernen Operationssäle zu blicken. Es gibt ferner viele weitere Attraktionen und Aktionen, selbstverständlich Live-Musik, eine große Tombola mit exklusiven Preisen – und für die Jüngsten eine Hüpfburg und eine Teddy-Ambulanz!

Wer sich zwischendurch ausruhen und wieder zu Kräften kommen möchte, findet im kleinen Park bei der Klinik den perfekten Ort. Auch weil es dort jede Menge zu essen und trinken gibt. „Hungrig und durstig muss keiner nach Hause gehen“, so Sasse.

Eine wechselvolle Geschichte, die bis Anfang des vergangenen Jahrhunderts reicht

Zur Historie: Vor 22 Jahren übernahm Asklepios die Orthopädische Klinik Lindenlohe, aber bereits am 9. April 1951 trafen die ersten Patienten in der Orthopädischen Klinik in Lindenlohe ein, an deren Anfang das 1906 von Gräfin Maximiliane von Holnstein erbaute Schloss Lindenlohe stand. Müttergenesungsheim, Kriegslazarett, Offiziersmesse der Amerikaner, Flüchtlingsaltersheim, Entbindungsheim für Flüchtlingsfrauen und Kinderheim für elternlose Kinder – das Gebäude wurde nach dem Verkauf 1936 vor, während und nach dem 2. Weltkrieg fast jährlich einer neuen Bestimmung zugeführt. Bis es 1951 vom BRK-Bezirksverband Niederbayern-Oberpfalz erworben wurde, um hier eine Orthopädische Klinik zu errichten.

Es waren 30 Patienten, die von Chefarzt Dr. Schmidt und einem Team aus 13 Fach- und Hilfskräften begrüßt und versorgt wurden. Natürlich durfte, wie damals üblich, die seelsorgerische Betreuung nicht fehlen, so dass bereits am 29. April noch einen Monat vor der offiziellen Eröffnung der Klinik eine dazugehörige Kapelle eingeweiht wurde.

Zahlen, die für sich sprechen: 1951 hatte die Klinik 40 Betten, nach dem ersten Erweiterungsbau 1956 bereits 125, die zwei Jahre später mit dem neuen Nordflügel auf 160 anwuchsen. 1974 zählte die Klinik bereits 104 Mitarbeiter*innen – nach den diversen An- und Erweiterungsbauarbeiten begann man schließlich 1987 mit dem Klinikneubau, der 1990 bezogen werden konnte. Besonders turbulent ging es mit der Krankenhausreform des Landkreises zur Jahrtausendwende zu, die 2004 mit der Übernahme der Klinik durch den Asklepios Konzern endete.

In den Jahren darauf investierte Asklepios kräftig in Lindenlohe – u.a. 2018 in fünf topmoderne OP-Säle, in einen neuen Aufwachraum und in die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA). Heute ist die Klinik als zertifiziertes Endoprothetik Zentrum der Maximalversorgung (EPZmax) einer der größten Endoprothetik-Versorger in Bayern, das umfassende Leistungsangebot wird abgerundet durch Sportorthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Handchirurgie, Fußchirurgie und Plastische Chirurgie. Felix Sasse: „Noch vor den sehr guten Rahmenbedingungen und der technischen Ausstattung ist es aber vor allem unser hochqualifiziertes Team, das für die bestmögliche Behandlung und Betreuung unserer Patientinnen und Patienten sorgt.“